Sprache und Denken
Wenn Sprache auf diese Weise Medium des Denkens ist, erscheint es unsinnig,
zu behaupten, dass Gedanken an sich bestehen könnten und erst in einem
zweiten Schritt in Sprache umgesetzt würden. Die sprachliche Form ist ein
integraler Bestandteil des Gedankens selber, der weder vernachlässigt noch
gar einfach abgezogen werden könnte. Das Argument, die Sprache sei unzulänglich,
weil sie die subtilen Feinheiten des Denkens nicht angemessen wiedergeben könne,
dieses Argument erweist sich jetzt als unhaltbar. Es ist wohl in den meisten
Fällen eher umgekehrt so, dass das Denken nicht annähernd die Subtilität und
Differenziertheit erreicht, die die Sprache zulassen würde. Wenn wir also Schwierigkeiten
im Denken und in der Verständigung mit anderen haben, dann wohl kaum wegen
der Sprache, sondern weit eher trotz der Sprache.
zu behaupten, dass Gedanken an sich bestehen könnten und erst in einem
zweiten Schritt in Sprache umgesetzt würden. Die sprachliche Form ist ein
integraler Bestandteil des Gedankens selber, der weder vernachlässigt noch
gar einfach abgezogen werden könnte. Das Argument, die Sprache sei unzulänglich,
weil sie die subtilen Feinheiten des Denkens nicht angemessen wiedergeben könne,
dieses Argument erweist sich jetzt als unhaltbar. Es ist wohl in den meisten
Fällen eher umgekehrt so, dass das Denken nicht annähernd die Subtilität und
Differenziertheit erreicht, die die Sprache zulassen würde. Wenn wir also Schwierigkeiten
im Denken und in der Verständigung mit anderen haben, dann wohl kaum wegen
der Sprache, sondern weit eher trotz der Sprache.
klink - 12. Mai, 10:15

und wenn...
Dann formuliere ich nicht. Tue ich das, ohne zu denken, wenn ich auf diese Weise mein Erleben zum Ausdruck bringe und mitteile?
Denken und sprechen sind quasi ineineinannder verschachtelt. Das ein beinflusst ständig das andere.
Es gilt ja mehr oder weniger Gesellschaftlich das ,dass innere eines Menschen das Denken, das Fühlen,
das Sein mit der Sprache eher verstümmelt geäußert werden kann. Jedoch kann dies auch nur ein
Gefühl sein das dies so ist. Malen und musizieren ist glaub ich die reinste Form der Gedankenübertragung
(wenn ich das mal so nennen darf). Du wirst bestimmt schon bemerkt haben das du dich veränderst beim "cellieren".
Woran liegt das wohl... . Denkst du besser, spielst du besser, oder wird die syncronisation deiner
inneren Welt mit der äußeren Deckungsgleicher?
Woran liegt es...?
Trotzdem kannst du nicht nicht kommunizieren.
Frage? Was beschreibt dich selbst besser. deine Musik oder deine innere sprache(gemeint ist nicht das was du ins
deutsche übersetzt sondern dein inneres gefühl)